Tür rechts hinten läßt sich nicht mehr öffnen

o. Funk, mit FFB, etc.


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Klaugee
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Tür rechts hinten läßt sich nicht mehr öffnen

Ungelesener Beitragvon Klaugee » 18. Nov 2015, 17:21

Hallo zusammen.

Hatte die Frage versehentlich schon im 6R-Forum gestellt. In den Anleitungen habe ich auch schon etwas gefunden, was mich aber nicht weiterbringt.

Jetzt also nochmal hier

Mein Polo ist ein 1,2 l, BJ 2003, 203000 TKm

Die Zentralverriegelung öffnet nicht mehr die Tür rechts hinten. Es klackt nicht in der Tür und der Knopf bleibt auch unten. Was ja so zwar ärgerlich, aber mal nicht ganz so schlimm ist. Schlimm ist, dass sich die Tür auch manuell nicht öffnen läßt. Versuche ich von innen, dann hebt sich zwar der Knopf, aber die Tür öffnet nicht.

Die Türtrennstecker habe ich getrennt und die Adern der Reihe nach auch unter Strom gesetzt. Mit Masseanschluß versteht sich. Keine Reaktion seitens des Schlosses.

Jetzt wollte ich eben die Verkleidung der Tür entfernen um irgendwie an das Schloß ranzukommen. Aber die Tür ist ja zu!! Da kann man ja nur die Kurbel und die Schrauben am Haltegriff lösen. Das wars dann. Bei geschlossener Tür nichts weiter zu machen.

Hat jemand hierzu schon Erfahrungen gesammelt?

Danke im voraus für Antworten.

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Jan1Z
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Re: Tür rechts hinten läßt sich nicht mehr öffnen

Ungelesener Beitragvon Jan1Z » 18. Nov 2015, 17:33

Hi,
Die Türtrennstecker habe ich getrennt und die Adern der Reihe nach auch unter Strom gesetzt. Mit Masseanschluß versteht sich. Keine Reaktion seitens des Schlosses.
Hättest du - wie ich dir geraten habe - die Anleitung im Forum ganz genau gelesen (alles im Folgenden geschriebene stammt von da bzw. aus meinen Versuchen), wüsstest du, dass du damit bestenfalls für weiteren Schaden sorgst. Der Schalter für die Erkennung der Schlossposition schaltet gegen Masse (in dem Fall wäre Strom drauf geben sehr schlecht) oder (in anderer Schlossposition) über 180 Ohm gegen Masse. In dem Fall wäre das nicht nett zum Widerstand. Du hast aber vermutlich Glück gehabt, weil das Schloss auf "SAFE" steht, in dem Fall sind die Schalter offen.

Der Motor ist NICHT gegen Masse geschaltet! Je nach Polung dreht er vorwärts oder rückwärts und ver- bzw. entriegelt das Schloss. Welche Adern das sind, steht in dem sehr ausführlichen PDF drin. Wenn du eine der beiden Leitungen gegen Masse bestromst, passiert rein gar nichts - du musst Minus an die eine und Plus an die andere Leitung geben und beide Polungen testen (bei abgezogenen Stecker, sonst grillst du das Komfortsteuergerät). Die Spannungsquelle braucht ausreichend Leistung... mit einem 1,25A-Netzteil hatte ich nicht genug Strom, um das Schloss zu betätigen. Nachdem ich mir sicher war, dass es die richtigen Leitungen sind, habe ich dann 12V aus dem Zigarettenanzünder genommen. Aber Vorsicht... damit kann man bei unbedachter Verwendung auch ordentlich Schaden machen, denn da hast du wenigstens 10A, bevor die Sicherung durchbrennt.

Wenn du es eilig hast, kannst du die Leitungen auch mit einem Multimeter finden: Zwischen den Anschlüssen sind etwa 9-10 Ohm. Aber nicht die Lautsprecherleitungen (anderer Stecker) nehmen!

Weiterhin (siehe Artikel) gibt es die SAFE-Stellung, die den inneren Türgriff wirkungslos macht (das ist dein aktuelles Problem). Um da raus- oder reinzukommen, muss man den Motor ZWEIMAL bestromen. Das erste Mal löst SAFE (danach könntest du mit dem Innengriff das Schloss entriegeln), das nächste Mal riegelt auf. Umgekehrt läuft es bei umgedrehter Polung beim Schließen.

Also: Artikel über Schlossreparatur und Diagnose lesen und dann gezielt den Motor ansteuern.

Hinweis (sind alle drei relevant, ich weiss nicht mehr genau, in welchem die Belegung des Türtrennsteckers mit Kabelfarben stand):

http://www.polo9n.info/Wissen/anleitung ... sg-wechsel

http://www.polo9n.info/Wissen/anleitung ... ren-hinten

http://www.polo9n.info/Wissen/anleitung ... lle-tueren

Viele Grüße,

Jan
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Re: Tür rechts hinten läßt sich nicht mehr öffnen

Ungelesener Beitragvon newmanR32 » 18. Nov 2015, 21:24

Deine Fehlerursache ist ein defektes Türschloss, was nun mal kein Einzelfall ist! Am Polo meiner Frau waren auch bereits beide hinteren defekt!
Aber es ist falsch das die Türverkleidung im geschlossenen Zustand nicht ab geht, denn das geht sie sehr wohl! Danach kommt der Aggregateträger zur Seite und du hast Sicht auf das Schloss. Die beiden Schlösser die ich gewechselt habe ließen sich durch ernergische Schläge aufs Schloss selber (rechts) oder leichte auf die Türaußenhaut (links) nochmal dazu überreden die Tür zu entriegeln! Danach ist das wechseln ein Kinderspiel!
Was du allerdings durch dein "bestromen" zerstört hast weiß nun niemand
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Re: Tür rechts hinten läßt sich nicht mehr öffnen

Ungelesener Beitragvon Jan1Z » 18. Nov 2015, 21:52

Hi,

wie oben geschrieben: Vermutlich nichts.

Das RICHTIGE Bestromen (also nach Doku) ist in der Tat die einfachste Lösung, um ein Schloss, das zumindest teilweise noch geht, zur Kooperation zu bewegen. Wenn es natürlich mechanisch zerbröselt ist oder der Motor kaputt ist, dann hilft es natürlich nicht mehr. Aber: Ehe man die Tür zerlegt, ist das schnell getestet, zumal es im Wissensbereich des Forums eine wirklich schöne Anleitung dazu gibt (siehe Links oben).

Viele Grüße,

Jan
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Re: Tür rechts hinten läßt sich nicht mehr öffnen

Ungelesener Beitragvon Klaugee » 19. Nov 2015, 16:51

OK.
Erst mal Danke für die Unterstützung.

Ich richte mich im folgenden an der Beschreibung von gen2thomas
"Schlosseinsätze hinten Polo 9N2 wechseln" aus.

Auf Seite 4/11 gibt es einen Schaltplan. Wobei ich glaube, dass der Stecker mit der Bezeichnung "ZV CN0" die Seite darstellt die zum Schloß führt und nicht zum KSG.

Bei mir sind da nur 3 Adern dran: auf Pin 1, 2 und 5. Die Ader auf Pin 3 gibts bei mir nicht. Bestromt hatte ich folgendermaßen: Pin 5 an Masse, und dann habe ich eben jeweils auf 1 oder zwei 12 Volt angelegt. Passierte nichts.

Ich bin zugegebenermaßen in Elektronik nicht die Leuchte und falle immer wieder in "elektrisches Denken" zurück. Kann mir aber jetzt nicht vorstellen, dass ich damit etwas kaputt gemacht habe.



Gerade eben habe ich dann nochmal einen Versuch gestartet und zwar habe ich Pin 1 und 2 bestromt, wobei ich die eine Ader als Minus und die andere als Plus angeschlossen habe. Einmal sorum und einmal sorum, wegen der Polung. Dann habe ich mit einem Schalter kurz hintereinander zweimal "an" geschaltet. Hat sich aber leider nichts getan. Kein Muks, kein Geräusch.

Gehe ich also davon aus, dass das Schloß zerbröselt ist.

Leichte Schläge auf das Schloß von außen habe ich noch nicht versucht, mach ich aber noch.

@newmanR32: Aber es ist falsch das die Türverkleidung im geschlossenen Zustand nicht ab geht, denn das geht sie sehr wohl!

Hast Du einen Tipp wie es geht? In der oben genannten Anleitung wird deutlich, dass rundherum Klippse gelöst werden müssen. Aber an die kommt man nicht ran, einmal weil der Innenraum sehr beengt ist, zum anderen aber auch weil man den Rand der Verkleidung nicht zu fassen bekommt; denn der versteckt sich hinter einer Falz.

Soweit dann mal.
Dankeschön fürs antworten.

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Re: Tür rechts hinten läßt sich nicht mehr öffnen

Ungelesener Beitragvon Jan1Z » 19. Nov 2015, 18:15

Hallo,
Bei mir sind da nur 3 Adern dran: auf Pin 1, 2 und 5. Die Ader auf Pin 3 gibts bei mir nicht. Bestromt hatte ich folgendermaßen: Pin 5 an Masse, und dann habe ich eben jeweils auf 1 oder zwei 12 Volt angelegt. Passierte nichts.
Ist bei mir auch so. 5 ist das Kabel zum Schlossschalter, 1 und 2 zum Motor. Strom zwischen 1 und 5 und 2 und 5 richtet keinen Schaden an, bringt aber auch nichts.
Gerade eben habe ich dann nochmal einen Versuch gestartet und zwar habe ich Pin 1 und 2 bestromt, wobei ich die eine Ader als Minus und die andere als Plus angeschlossen habe. Einmal sorum und einmal sorum, wegen der Polung.
Das sind die Leitungen zum Motor - genau das meinte ich. Hast du das mit dem Bestromen mal versucht, während du am inneren Türgriff ziehst? Das war bei mir der Knackpunkt, danach lief der Motor und hat das Schloss wunschgemäß ent- und verriegelt.

Was den Ausbau der Verkleidung bei geschlossener Tür angeht, so gibt es dazu im Forum eine Anleitung in einem der Threads. Da ich es dann nicht gebraucht habe, habe ich das nicht verlinkt. In jedem Fall muss ein Teil der Innenverkleidung demontiert werden sowie Sitz und Rückenlehne weg (oder weggeklappt), sonst kommt man da nicht vorbei. Ebenso war Gewalt im Spiel und man zerstört dabei wohl einige Türklipse.

Viele Grüße,

Jan
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Re: Tür rechts hinten läßt sich nicht mehr öffnen

Ungelesener Beitragvon Klaugee » 19. Nov 2015, 23:18

Um die Verkleidung bei gschlossener Tür zu entfernen hab ich jetzt mal das hier gefunden:

post665267.html?hilit=t%C3%BCrverkleidu ... en#p665267

post421721.html?hilit=t%C3%BCrverkleidu ... en#p421721

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Re: Tür rechts hinten läßt sich nicht mehr öffnen

Ungelesener Beitragvon Jan1Z » 20. Nov 2015, 08:00

Hi,

richtig, genau diese Beiträge meinte ich.

Viele Grüße,

Jan
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Tür rechts hinten läßt sich nicht mehr öffnen

Ungelesener Beitragvon Klaugee » 20. Feb 2016, 13:23

So! Jetzt komme ich endlich mal dazu, nach dem Schloß zu sehen.
Türverkleidung und Agregateträger hab ich schon ausgebaut.
Jetzt ist die Frage wie ich das Schloß entriegeln kann. Ausbauen wird nicht gehen, weil man dazu die Tür öffnen muß, die Befestigungsschrauben sind an der "Kante" der Tür, also nicht erreichbar, wenn die Tür geschlossen ist.

Die Anleitungen geben auch nichts her.

Hat jemand einen Tipp! Wäre super, weil da komm ich wohl nicht weiter.


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Tür rechts hinten läßt sich nicht mehr öffnen

Ungelesener Beitragvon Dirk24 » 5. Apr 2016, 22:56

Hallo, ich weiß diese Thema ist schon etwas älter, aber ich habe das gleiche Problem mit der gleichen Tür.

Türverkleidung hab ich schon ab, Aggregatträger hatte ich noch nicht vom Fenster gelöst, sondern nur etwas "verdreht und vom Blech abgezogen".

Die Ratschläge hier drin funktionieren bei meinem Schloss Alle nicht. Wenn ich mit dem Schlüssel aufschließe oder zuschließe höre und fühle ich zwar das der Motor im Schloss läuft, aber sonst passiert nix.
Auch wenn ich 2 Mal hintereinander aufschließe, passiert da gar nix was entriegeln angeht...
Dieser um einen Drehpunkt gelagerte Ver- bzw. Entriegelungshebel ist bei meinem Schloss wie festgeschweißt. bei meinem neuen Schloss lässt der der sich ganz einfach von Hand betätigen und man hört das Getriebe und den Motor da drinnen drehen.
Da hat VW ja mal wieder was ganz was Feines konstruiert.
sonst hat keiner noch nen Trick auf Lager wie das aufgehen könnte?

Grüße

Dirk


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Tür rechts hinten läßt sich nicht mehr öffnen

Ungelesener Beitragvon Klaugee » 13. Jun 2016, 16:10

Sehe es gerade jetzt erst und es ist wahrscheinlich zu spät.

Ich habe dann versucht das Schloß zu öffnen über die kleinen Schrauben die man sehen kann. Man kommt nicht an alle ran, aber man genug lösen um das Schloß einen großen Spalt zu öffnen. Mit Spiegel , Lampe Gefühl und Geduld kann man dann die Zahnräder der SchloßmechANIK MIT EINEM SPITZEN KLEINEN FlachsCHRAUBENDREHER manuell bewegen.

Ein paar Mal hin und her . Zündung an Zündiung aus. Am nächsten Morgen gings dann auf. Oh Wunder. Seit dem läufts wieder Problemlos.
Ah. Hatte noch die beiden Kabel unten am Schloß zum Mikroschalter getrennt.

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Tür rechts hinten läßt sich nicht mehr öffnen

Ungelesener Beitragvon 4Snake » 13. Jun 2016, 19:29

Sehe es gerade jetzt erst und es ist wahrscheinlich zu spät.

Ich habe dann versucht das Schloß zu öffnen über die kleinen Schrauben die man sehen kann. Man kommt nicht an alle ran, aber man genug lösen um das Schloß einen großen Spalt zu öffnen. Mit Spiegel , Lampe Gefühl und Geduld kann man dann die Zahnräder der SchloßmechANIK MIT EINEM SPITZEN KLEINEN FlachsCHRAUBENDREHER manuell bewegen.

Ein paar Mal hin und her . Zündung an Zündiung aus. Am nächsten Morgen gings dann auf. Oh Wunder. Seit dem läufts wieder Problemlos.
Ah. Hatte noch die beiden Kabel unten am Schloß zum Mikroschalter getrennt.

Kannste da mal bissl genauer werden und ins Detail gehen? Hast du noch Bilder davon?
Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat sowas !

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Tür rechts hinten läßt sich nicht mehr öffnen

Ungelesener Beitragvon Klaugee » 13. Jun 2016, 22:45

Ist jetzt schon ein paar Monate her und daher schwierig mit den Details. Fotos gibt es leider keine. War eine ordentliche Fummelei. Am besten hätte man eine dritte Hand dabei gehabt. Also mit Geduld für sich selbst ist einem dabei gut gedient.
Hatte alles soweit ausgebaut wie möglich. Aggregateträger war komplett weg, was wegen eines Bowdezuges, der zum Knöpchen führt gar nicht so einfach war.
Dann hatte ich irgendwo gelesen, dass der Mikroschalter, der die Schloßposition (zu bzw auf) feststellt oft verantwortlich für das Problem ist. Spielt eine besondere Rolle in einer besonderen Schaltung der Schlösser: Safer irgendwas. Hab mir also gedacht, man könnte das System überlisten, indem man die beiden Drähte, die diesen Mikroschalter bedienen, entweder verbindet oder trennt. Wußte ja nicht wie es gerade steht. Hat auch sofort keine Wirkung gezeigt.
Dann gibts hier in den Anleitungen hier im Forum ein paar gute Beiträgfe zu den Schlössern, die eben die Schlösser auch geöffnet darstellen. Da kann man die Mechanik ganz gut sehen und verstehen.
Hab mir dann gedacht, da ich den Motor nicht höre, ist der vielleicht fest und ich helfe einfach manuell etwas nach. Löse dann möcglichst viele von den kleinen Schauben. Glaube, bin an 6 rangekommen. Wareen nicht alle, aber genug um das Gehäuse mit einem größeren Schlitzschraubendreher auseinanderzudrücken.. Dann mit einer Taschenlampe reinleuchten und mit einer Yogaverdächtigen Kopfhaltung auch reinschauen. Geht auch mit Spiegel,; zum Erkennen reicht das. Da kann man dann die Zahnräder sehen die vom Motor bewegt werden und über die dan die Mechanik angetrieben wird. Schau dir dazu die Bilder in den Anleitungen an. Und diese Zahräder hab ich dann mit einem langen, dünnen, scharfkantigen Schlitzschraubendreher Zahn für Zahn weiterbewegt. Immer bis zum Anschlag. Probiert ob es jetzt aufgeht. Und dann wieder zurück. Ein paar mal hin und her. War krass! Jetz kein Spiegel in jeder Hand einen Schraubenzieher, beide Schraubendreher haben verschiedene Aufgaben, was in einer ausgesprochen un gewöhnlichen Körperhaltung gar nicht mal so einfach ist und zusätzlich noch eine Taschenlampe im Mund. Das Ganze dann alles doch nur um frustriert aufzugeben. War kurz davor rohe Gewalt anzuwenden und alles kaputt zu brechen. Wollte ich dann aber nicht mehr machen, weil es spät am Abend war.
Und am nächsten Tag gings dann wieder. Oh. Wunder!
Tatsächlich weiß ich nicht, was es jetzt gebracht hat. Wenn ich es nochmal damit zu tun hätte, dann würde ich es wahrscheinlich nochmal genauso machen, mit dem Unterschied, dass ich bei jedem Versuch, ob es denn wohl jetzt funktionieren würde, jedesmal den Zündschlüssel ziehen würde, um die Elektronik sicher wieder auf null zu stellen. Auch längere Pausen machen, damit jedes Elektron in der Elektronik mal nach Hause kann. Die Elektronik wird ja auch vielfach angelernt, ... , was auch immer das heißen mag. Ist nicht einfach nur elektrisch.
Soviel zu den Details. Ha! Insgesamt war das eine ziemlich nervige Sache. Hoffe es bringt jemanden weiter.

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Ungelesener Beitragvon Jan1Z » 13. Jun 2016, 23:02

Hallo,

nur mal als Tipp für die Vermeidung von Verrenkungen bei dieser Art von Arbeit: Bei der Suche nach Undichtheiten am Erstauto bin ich drauf gekommen, dass man Endoskopkameras mit langem Schwanenhals schon für <40 Euro kaufen kann. Die Dinger schließt man ans Notebook und kann dann ganz bequem derlei "Forschungsarbeiten" machen und kann sich ganz nebenbei auch noch die Demontage diverser Verkleidungen sparen. Das Teil, das ich gekauft habe (bei A*****, genaue Bezeichnung müsste ich raussuchen, falls es jemanden interessiert) ist 5,5mm dünn (passt also durch Wasserabläufe oder ähnliches), hat einen Schwanenhals von 1m Länge und hat um die Kamera herum sechs kleine LEDs, die man in der Helligkeit regeln kann. Allzu hell ist das nicht - ich habe damit Hohlräume erforscht (der Heckbereich eines PQ35-Autos ist ein wahres Labyrinth!), was bei maximaler Helligkeit gerade so ging, aber an einem Schloss dürfte das sogar noch einfacher sein. Die Bilder sind mies (640x480), aber für den gegebenen Zweck mehr als ausreichend.

Viele Grüße,

Jan
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Ungelesener Beitragvon 4Snake » 16. Jun 2016, 20:03

Ist jetzt schon ein paar Monate her und daher schwierig mit den Details. Fotos gibt es leider keine. War eine ordentliche Fummelei. Am besten hätte man eine dritte Hand dabei gehabt. Also mit Geduld für sich selbst ist einem dabei gut gedient.
Hatte alles soweit ausgebaut wie möglich. Aggregateträger war komplett weg, was wegen eines Bowdezuges, der zum Knöpchen führt gar nicht so einfach war.
Dann hatte ich irgendwo gelesen, dass der Mikroschalter, der die Schloßposition (zu bzw auf) feststellt oft verantwortlich für das Problem ist. Spielt eine besondere Rolle in einer besonderen Schaltung der Schlösser: Safer irgendwas. Hab mir also gedacht, man könnte das System überlisten, indem man die beiden Drähte, die diesen Mikroschalter bedienen, entweder verbindet oder trennt. Wußte ja nicht wie es gerade steht. Hat auch sofort keine Wirkung gezeigt.
Dann gibts hier in den Anleitungen hier im Forum ein paar gute Beiträgfe zu den Schlössern, die eben die Schlösser auch geöffnet darstellen. Da kann man die Mechanik ganz gut sehen und verstehen.
Hab mir dann gedacht, da ich den Motor nicht höre, ist der vielleicht fest und ich helfe einfach manuell etwas nach. Löse dann möcglichst viele von den kleinen Schauben. Glaube, bin an 6 rangekommen. Wareen nicht alle, aber genug um das Gehäuse mit einem größeren Schlitzschraubendreher auseinanderzudrücken.. Dann mit einer Taschenlampe reinleuchten und mit einer Yogaverdächtigen Kopfhaltung auch reinschauen. Geht auch mit Spiegel,; zum Erkennen reicht das. Da kann man dann die Zahnräder sehen die vom Motor bewegt werden und über die dan die Mechanik angetrieben wird. Schau dir dazu die Bilder in den Anleitungen an. Und diese Zahräder hab ich dann mit einem langen, dünnen, scharfkantigen Schlitzschraubendreher Zahn für Zahn weiterbewegt. Immer bis zum Anschlag. Probiert ob es jetzt aufgeht. Und dann wieder zurück. Ein paar mal hin und her. War krass! Jetz kein Spiegel in jeder Hand einen Schraubenzieher, beide Schraubendreher haben verschiedene Aufgaben, was in einer ausgesprochen un gewöhnlichen Körperhaltung gar nicht mal so einfach ist und zusätzlich noch eine Taschenlampe im Mund. Das Ganze dann alles doch nur um frustriert aufzugeben. War kurz davor rohe Gewalt anzuwenden und alles kaputt zu brechen. Wollte ich dann aber nicht mehr machen, weil es spät am Abend war.
Und am nächsten Tag gings dann wieder. Oh. Wunder!
Tatsächlich weiß ich nicht, was es jetzt gebracht hat. Wenn ich es nochmal damit zu tun hätte, dann würde ich es wahrscheinlich nochmal genauso machen, mit dem Unterschied, dass ich bei jedem Versuch, ob es denn wohl jetzt funktionieren würde, jedesmal den Zündschlüssel ziehen würde, um die Elektronik sicher wieder auf null zu stellen. Auch längere Pausen machen, damit jedes Elektron in der Elektronik mal nach Hause kann. Die Elektronik wird ja auch vielfach angelernt, ... , was auch immer das heißen mag. Ist nicht einfach nur elektrisch.
Soviel zu den Details. Ha! Insgesamt war das eine ziemlich nervige Sache. Hoffe es bringt jemanden weiter.

Was um alles in der Welt is das denn für ne Beschreibung??? :wow: 8O
Ich les das jetzt zum x ten mal und such immer noch die Erklärung bzw die Fakten!?
Schraub seit 28 Jahren an Autos, aber kann mir das mal einer Übersetzen??? :angst:
Die Schlußzeile beeindruckt mich aber immer noch! :D
Hallo,

nur mal als Tipp für die Vermeidung von Verrenkungen bei dieser Art von Arbeit: Bei der Suche nach Undichtheiten am Erstauto bin ich drauf gekommen, dass man Endoskopkameras mit langem Schwanenhals schon für <40 Euro kaufen kann. Die Dinger schließt man ans Notebook und kann dann ganz bequem derlei "Forschungsarbeiten" machen und kann sich ganz nebenbei auch noch die Demontage diverser Verkleidungen sparen. Das Teil, das ich gekauft habe (bei A*****, genaue Bezeichnung müsste ich raussuchen, falls es jemanden interessiert) ist 5,5mm dünn (passt also durch Wasserabläufe oder ähnliches), hat einen Schwanenhals von 1m Länge und hat um die Kamera herum sechs kleine LEDs, die man in der Helligkeit regeln kann. Allzu hell ist das nicht - ich habe damit Hohlräume erforscht (der Heckbereich eines PQ35-Autos ist ein wahres Labyrinth!), was bei maximaler Helligkeit gerade so ging, aber an einem Schloss dürfte das sogar noch einfacher sein. Die Bilder sind mies (640x480), aber für den gegebenen Zweck mehr als ausreichend.

Viele Grüße,

Jan
Danke für den Tip Jan, kenn die Dinger, gibts auch fürs Handy, bei manchen Sachen schon hilfreich, aber denke wenn der Agregatträger erst mal raus ist, wird man schon genug sehen.
Ab morgen werd ich mir das mal ansehen können, wenn ich das hinbekomme poste ich mal was dazu, allerdings ist die Zeit nur sehr knapp, daher muß ich mal schauen in wie weit ich das auf Anhieb raus finden kann.
Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat sowas !

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