Audi TT 8N Quattro Coupé -nun doch ein R32 Turbo Umbau-

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polocrazy
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Re: Audi TT 8N Quattro Coupé -nun doch ein R32 Turbo Umbau-

Ungelesener Beitragvon polocrazy » 21. Jul 2016, 23:21

Okay


Tapa-was? Ich kenn dat Dingen nich, scheint aber zu funktionieren... :-)
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Ungelesener Beitragvon Toergi » 22. Jul 2016, 08:26

Nich okay ??


Für Anregungen und Verbesserungen bin ich immer gerne zu haben....
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polocrazy
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Re: Audi TT 8N Quattro Coupé -nun doch ein R32 Turbo Umbau-

Ungelesener Beitragvon polocrazy » 22. Jul 2016, 09:55

Nee, ich frage nur als dem Grund; wenn ich mir die Mühe mache solche Teile so gut zu reinigen, möchte ich die gerne so sauber lange genießen können. Deshalb wähle ich dann immer eine aktuell gut passende Oberflächenveredelung - Pulvern, lackieren, galvanisieren -

Deshalb kam meine Frage

Ich bin jetzt nicht auf Show aus, nur eben geschützt und schick bleibend


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px
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Ungelesener Beitragvon px » 22. Jul 2016, 13:31

Ist jetzt aber nicht so unbedingt die Art von Teil, die man noch sehen würde, wenn eingebaut? :D

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Orangina
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Ungelesener Beitragvon Orangina » 22. Jul 2016, 13:48

Wenn die Kohlen neu gemacht wurden...
Ich dachte es gibt heute nur Drehstromlichtmaschinen?
Und? - auch Drehstromlichtmaschinen haben Kohlen...

Früher waren das Pfennig-(Cent)-Artikel und Einzelteile
(z.B. bei den luftgekühlten VWs - erst Gleichstrom, dann Drehstrom-Limas so ab 8/73),
heute muss man einen ganzen Regler dafür kaufen um knapp 20 - 40 € weil daran angebaut. :rolleyes:

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Ungelesener Beitragvon Toergi » 23. Jul 2016, 10:47

Ist jetzt aber nicht so unbedingt die Art von Teil, die man noch sehen würde, wenn eingebaut? :D

NOPE :D
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polocrazy
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Re: Audi TT 8N Quattro Coupé -nun doch ein R32 Turbo Umbau-

Ungelesener Beitragvon polocrazy » 23. Jul 2016, 21:26

Heißt das, deshalb sollte man die nicht schützen? Bin ich da zu pingelig??


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Ungelesener Beitragvon Toergi » 23. Jul 2016, 23:03

Ich verstehe nicht was, oder wie man es schützen sollte.

Das sind Teile aus Druckguss-Aluminium.

Wie z.B. das Getriebe-Gehäuse oder der Ventildeckel.

Beim Ventildeckel verstehe ich es noch, der ist in meinem Fall auch bearbeitet, gereinigt und gepulvert.


Aber bei einem Teil welches ich eh nicht wieder sehe, kann man sich das auch schenken. Da reicht die vorhandene Oxidschicht aus.

Die Teile bleiben auch über die nächsten 3-4 Jahre soweit in Ordnung. Ich fahre den Wagen nicht im Alltag, und nicht wenn gerade die Straßen voller Salz sind. Also sehe ich da keine Gefahr.

Natürlich gibt es auch solche Umbauten wo selbst die Ölwanne noch vergoldet ist, aber das muss in meinem Fall nun wirklich nicht sein.
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Re: Audi TT 8N Quattro Coupé -nun doch ein R32 Turbo Umbau-

Ungelesener Beitragvon polocrazy » 23. Jul 2016, 23:14

Nein du, soweit will ich gar nicht gehen. Technisch verzinken, gelb oder schwarz verzinken, einfach der Oxidschicht entgegen wirken, mehr stelle ich mir gar nicht vor. Eben beruhigt sein, das Oxidieren etwas gehemmt zu haben


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Audi TT 8N Quattro Coupé -nun doch ein R32 Turbo Umbau-

Ungelesener Beitragvon Dieselaktivist » 24. Jul 2016, 10:16

Ich würde die Stirndeckel auch so lassen. Der Guss passiviert sich ja an der Luft selber. Hab ja an meinem Motor keine derartig
großen Deckel aus dem Material, aber grade im Bereich der Wellendichtringe ist es auch sinnvoll das Ganze nicht schwarz zu machen um bzgl. eventueller Leckagen da was sehen zu können.

Hab grade die Bilder vom Einschleifen gesehen. Ist sehr gut geworden, ein schöner geschlossener Ring im mattgrau, so soll es sein.
Ich hatte Ventile mit Stellit-Sitz genommen. Die Viecher sind dermaßen hundehart, da schleift man sich bekloppt. Und ich hab nur "16" davon :lol:
Biete Hilfe beim Anlernen und Codieren von Wegfahrsperren, Kombiinstrumenten und Motorsteuergeräten - Fragen hierzu bitte per PN.
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Ungelesener Beitragvon Toergi » 24. Jul 2016, 13:19

Wer es so Hart haben möchte, muss eben auch Hart was dafür tun und eben mal Hart arbeiten ;)

Die Wellendichtringe hab ich sogar schon wieder eingesetzt.

Bild
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Ungelesener Beitragvon Toergi » 24. Aug 2016, 13:40

Moinsen,

der volle Monat ist wieder rum, also gehts auch mal in kleinen Schritten weiter. Wenn das so weitergeht, dann kommt der Motor doch nicht vor Weihnachten ins Auto ^^

Es ging tatsächlich nochmal am Motor selbst weiter !!



Der Kurbeltrieb kam dann ja ein bisschen später vom wuchten zurück. Zwar ein "bisschen" später als geplant, aber immerhin kam er wieder zurück ^^
Angepeilt waren 4-6 Wochen.
Nachher sind dann etwas über 3 Monate draus geworden. Aber ich hatte ja auch noch beim abliefern gesagt: das hat auch ein bisschen Zeit. Im Nachhinein auch egal, da ich eh nicht früher zum Zusammenbau gekommen bin.

Im Prinzip wurde "nur" der Kurbeltrieb mitsamt Schwungrad und Kupplung und Schwingungsdämpfer gewuchtet. Dazu wurden Meistergewichte angefertigt um das Gewicht der Kolben und Pleuel zu simulieren.

Die erste Messung ergab eine Unwucht von etwas über 5Gramm, die Rest-Unwucht sind nun 0,3Gramm. Ob man davon später was merkt weiss ich nicht, aber besser haben als brauchen.

Naja, und dann konnte ich wiederrum nicht mit dem Zusammenbau beginnen, Sommerloch, bzw Urlaubszeit in der Firma. Und so ging es erst jetzt wieder weiter.

Aber in kleinen Schritten geht es auch voran.

Wenn man aus der "Motorsicht" schreibt dann war dieses wohl die Verlobung, wenn die Welle und die Kolben wieder in den Block kommen, die Hochzeit ist dann die Verbindung zum Zylinderkopf, das muss aber noch ein wenig auf sich warten, also der Reihe nach.

Den Block nochmals gereinigt und kontrolliert, dann die Ölspritzdüsen ebenso gereingt und eingesetzt, dazu dann neue Kurbelwellenlager vom R32.
Stehtbolzen für die Hauptlagerblöcke zur beruhigung des Gewissens. Ob es nötig ist weiss ich nicht, aber haben ist besser als brauchen.

Bild



Für die Montage habe ich mich für 460er Einbereichs-Öl entschieden. Das ist fast schon wie Fett, lässt sich dann mit dem neuen Öl aber dennoch gut "rauswaschen".

Als das dann soweit erledigt war ging es an das vorbereiten der Kolben. Bzw erst mal das ausmessen des Kolbenring-Spiels und nachfeilen der Kolbenringe.

Bild

Natürlich ist bei der Montage der Kolben an den Pleueln ein Kolbenbolzen-Ring "entsprungen". Er hat gute 5 Meter Luftlinie gemacht, das macht das suchen nicht gerade einfacher.
Verbesserungsvorschlag an den Hersteller : Immer einen oder lieber 2 Ringe mehr mit einpacken. Danke.

Beim Kolbenring-Spiel habe ich mich nun einfach mal für ein gesundes Mittelmaß entschieden zwischen "Street-Car" (sehr eng) und "Blown-Race-Only" (mächtig viel Spiel).
Abmessung 1. Ring 0,042mm und 2. Ring + Ölabstreifer 0,045mm

Bei der Montage hat mir eine Kolbenringzange extrem geholfen. Kostet wenig, hilft aber enorm bei der Montage der Kolbenringe.

Bild

Bei den Pleuellagern habe ich mich wieder für die gute VW-Serientechnik entschieden. Zwar vom R36, aber dennoch original VW. Sollte ja ausreichen. Und der Aufpreis zu den verfügbaren RS4 Lagern, war es mir dann doch nicht Wert.

Zwar hatte ich mir für die Montage der Kolben im Block extra den Trichter geholt, aber bei den ersten Tests mit den alten Kolben war ich davon nicht ganz so überzeugt. Also die gute alte Handarbeit. Viel fummeln und quetschen und klopfen, dann ging Kolben für Kolben rein.


Die Pleuellager-Spiel-Messung ergab 0,038mm. Passt also ganz gut.

Und so langsam wird da ein erkennbarer Motor draus

einmal von unten:


Bild

und nochmal von oben. Hoffentlich sieht man die Kolben nicht so bald wieder.....

Bild

Bei der Montage konnte ich zum Glück auf die Hilfe, Tipps und Tricks von "Beth-Rennsporttechnik" zurückgreifen. Mit nur 2 Händen ist man da auch manchmal ein bisschen verloren bei. Und es ist immer besser jemanden dabei zu haben der sowas schon mal gemacht hat als kompett unbedarft da ran zu gehen.
So ist die Wahrscheinlichkeit höher das er länger läuft ^^
Ich bin gespannt.


Grüße
-Jörg-
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Ungelesener Beitragvon Nuerne89 » 24. Aug 2016, 15:04

Sehr schön, mit etwas Hilfe vom Hagen sollte doch dann nix mehr schief gehen ;)
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Re: Audi TT 8N Quattro Coupé -nun doch ein R32 Turbo Umbau-

Ungelesener Beitragvon HH-Cruiser » 24. Aug 2016, 18:33

Tja Jörg, was soll man dazu sagen.. Sehr geile Arbeit, die du da ablieferst! Wird Zeit, dass man sich mal wieder auf einen Schnack trifft. Die Saison ist ja bald wieder rum.

Beste Grüße, Max.
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Ungelesener Beitragvon Pimpowski » 25. Aug 2016, 07:31

Moin Jörg,

schön! Meine Kurbelwelle ist auch schon länger zurück, jedoch bin ich noch nicht zum Zusammenbau gekommen^^

Hast Du mal die Anzugsdrehmomente der ARP Schrauben der Pleuel für mich? Hast Du die Hauptlagergasse des Blocks ebenfalls durchsprindeln lassen?

Habe nämlich meine Serien R32-Pleuelstangen überarbeiten lassen. D.h. wiegen, durchspindeln und die Anlageflächen planen sowie neue Buchen für die Kolbenbolzen einziehen lassen. Dabei ist dann aufgefallen, dass wenn die Pleuel mit ARP Schrauben verschraubt werden, diese sich so verspannen, dass das Pleuelauge nicht mehr ganz rund ist. Beim Block erwarte ich mit ARP Bolzen ein ähnliches Verhalten.

Gruß,
Thomas
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Ungelesener Beitragvon Toergi » 26. Aug 2016, 11:55

Hmmm Thomas,

das klingt ja komisch, nein davon habe ich bis jetzt nichts gehört und auch beim zusammenbau nichts gemerkt.

Auch wenn nun alle 6 Pleuel angezogen sind, ließ sich der Motor noch sehr einfach per Hand durchdrehen.


Hauptlagergasse habe ich nicht spindeln lassen.

Pleuel wurde bei mir nur gewinkelt, und ausgewogen habe ich sie selbst. Sonst nichts weiter.

Anzugsdrehmomente muss ich eben nochmal nachschauen.

Glaube aber das die Pleuel 55NM bekommen haben, die Hautptlager 81NM und die Kopfschrauben um die 110NM.

Das Pleuellagerspiel haben wir auch nur an einem Punkt gemessen.
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Ungelesener Beitragvon Pimpowski » 26. Aug 2016, 14:07

Hmmm Thomas,

das klingt ja komisch, nein davon habe ich bis jetzt nichts gehört und auch beim zusammenbau nichts gemerkt.

Auch wenn nun alle 6 Pleuel angezogen sind, ließ sich der Motor noch sehr einfach per Hand durchdrehen
Das ist ja auch nur im Bereich von Hundertstel, kann man aber messen.
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Ungelesener Beitragvon Toergi » 12. Sep 2016, 19:40

Hach ja,

weiter im Text.

Es ist schon wieder ne ganze Menge am Motor passiert. Für die einen vielleicht interessant, für die anderen eher weniger. Is ja nur n Motor.

Aber ein Zwangsbeatmeter ;)

Und tatsächlich:

Der Turbolader ist endlich da !!!!!

Bestellt am 23.12.2015 !

Und wirklich in der vergangenen Woche, anfang September schon geliefert ^^

Es ist nun ein EFR 8374 T4 Twin Scroll 0,92ar mit internem SUV und internem Wastegate. Leistungsbereich 475-750 PS

Wirklich ein schönes Teil. Mit 12kg ein bisschen schwerer und größer als ich erwartet habe, aber wir werden uns schon irgendwie anfreunden und arrangieren.


Bild

Bild

Nun muss ich also mit dem Motor auch nen Schlag rein hauen !



Also fix beim Motor weiter gemacht, da habe ich beim letzten mal ja die Kolben etc und die Kurbelwelle in den Block gesetzt.

Nun also die ersten anderen Anbauteile. Begonnen bei der Ölpumpe, Druckleitung etc.

Bild

Dann noch den Antrieb und das Kettenrad für die Ölpumpe. Kann mir echt kaum vorstellen das sie noch immer Kreuz-Schrauben für die Befestigung nehmen, ist aber so.
Block auf OT, Kettenrad ausgerichtet, Kette rauf und Laufschiene und Spanner angesetzt.

Schon war der untere Teil soweit fertig.

Bild

Oben ging es dann weiter mit dem Kopf. Also nochmal die Dichtflächen gereinigt, die Stehbolzen eingeschraubt und die Kopfdichtung aufgelegt.

Schaut echt hübsch aus ^^

Bild

Am Kopf das selbe, Dichtflächen gereinigt und nochmal alles kontrolliert. Kopf auf OT gedreht und mit dem Nockenwellenfeststeller gehaltert.



Dann war es soweit ! Hochzeit zwischen Kopf und Block !!!!

Bild

Die Stehbolzen nun mit ARP-Paste, den Unterlegscheiben und den Muttern zu bestücken ist wieder fummelarbeit, aber es ist immerhin keine Scheibe bis in die Ölwanne gefallen

Dann die Schrauben in 3 Durchgängen festgezogen. Da kommt man schon ganz schön ins schwitzen. Irgendwie.

Das langt dann auch mal wieder.



Also den Motor hübsch eingepackt, damit er die Nacht über nicht friert.

Bild


Am nächsten Tag ging es dann mit dem Kettentrieb weiter :

Da die Steuerung der Nockenwellenverstellung in meinen Augen in der ersten Zeit ein bisschen zu kompliziert erscheint werde ich es einfach weglassen und in der ersten Zeit mal die Versteller gegen feste Nockenwellenräder getauscht lassen.

Hier mal eine Auswahl beim Bau mit dem Blick in das Innere des Verstellers :

Bild

Bild

Das ganze erst mal grob ausgerichtet und verschraubt, dann ging es an die Montage der Kette.

Da haben sich nun der Rep-Leitfaden und die Realität ein bisschen unterschieden, was zuerst für ein bisschen Verwirrung gesorgt hat.
Eine Markierung bekommt die erste Nockenwelle, die andere Markierung die 2. Nockenwelle und die 3 markierten Kettenglieder sind unten am Ölpumpenrad. Soweit so gut. Aber im Rep.Leitfaden stand nur etwas von einem markiertem Kettenglied.

Aber Nichtsdestotrotz hat es dennoch gepasst.

Dann die ersten Umdrehungen mit der Kurbelwelle und dem Kopf zusammen waren schon was besonderes und man auf jedes kleines Geräusch gehört.

Bild

Nun konnte es dann an das verschließen des Motors gehen.

Deckel auf der Keilriemen-Seite. Deckel auf der Steuerketten-Seite.


Bild

Bild

Dann eben den Deckel unten (Ölwanne) noch drauf (hier hat sich ein bisschen viel Farbe rein gesetzt und es sich gerächt das ich nicht alle Gewinde neu nachgeschnitten hatte), aber das soll nur ein bisschen abdichten, und nach ein paar 100 Kilometern kommt die Ölwanne wegen der Lagerkontrolle eh nochmal runter.

Bild

Den Ventildeckel werde ich für die ganzen nachfolgenden Arbeiten wohl nochmal ne Runde abkleben, da man sich da bestimmt die eine oder andere Macke noch reinhauen würde...

Jetzt fehlen eigentlich nur noch die Anbauteile am Motor und dann ist das gute Stück einbaubereit. Einzig was ich nicht vergessen darf, ist die Schraube des Schwingungsdämpfers auf der Kurbelwelle, die ist bis jetzt noch nicht mit ihrem Drehwinkel angezogen. Das werde ich wohl erst machen können wenn der Motor komplett im Wagen verbaut ist !


Und weil das hier im Zeitraffer ist, ist der Ventildeckel schon abgeklebt ^^

Bild

Was ich noch zwischendurch gemacht habe, was ein Thema war, waren die Ölstopfen im Motorblock.
Diese werden ja einfach nur in den Motorblock gedrückt, ich hatte ja große Bedenken, das die nach der Demontage und Montage irgendwann mal aus dem Block geflogen kommen. Also habe ich neue Stopfen gekauft und diese dann mit einer passenden Nuss in den Block eingetrieben.

Bild

Bild

Um auf Nummer Sicher zu gehen, habe ich danach nochmal die Stopfen selbst und ein bisschen drum herum die Stopfen mit Dichtmasse versehen und hoffe dadurch das sie nun an ihrem Platz bleiben und auch dann, wenn von Innen mal die 6-7 bar Öldruck gegenanarbeiten.

Bild

Bild

Denn es geht mit der Montage des Laders weiter. Nur zum testen ob alles passt, und es passt natürlich nicht alles. leider

Bild

Leider passt es natürlich mal wieder nicht so wie man denkt.

Die Druckdose ist im Weg, also entweder Krümmer ändern, oder aber die Halterung der Druckdose.

Bild



Kann nur hoffen das das dann auch alles im Motorraum Platz findet. Baut schon arg weit nach hinten/unten.


Genaueres dann erst wenn der 1.8T raus ist. und der 3.2er zum ersten mal den neuen Arbeitsplatz eingenommen hat.


Grüße
-Jörg-
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Re: Audi TT 8N Quattro Coupé -nun doch ein R32 Turbo Umbau-

Ungelesener Beitragvon Markus_679 » 13. Sep 2016, 13:22

Ich muss ein großes Lob aussprechen, es macht sehr viel Spaß dem Umbau zu verfolgen und ich bekomme gleich Lust selber zu schrauben. Weiter so

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kiso222
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Re: Audi TT 8N Quattro Coupé -nun doch ein R32 Turbo Umbau-

Ungelesener Beitragvon kiso222 » 13. Sep 2016, 15:35

Ich lese auch nur still mit. Aber danke für die Impressionen. :)

Grüße
Felix

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