Wassereintritt hinter der Fahrertür

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Themenersteller
Fuchs91
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Wassereintritt hinter der Fahrertür

Ungelesener Beitragvon Fuchs91 » 25. Mär 2016, 10:57

Guten Morgen zusammen,

ich habe leider seit einiger Zeit ein Problem mit Wassereintritt in den Fußraum hinter dem Fahrersitz.
Da es sich in der letzten Zeit eher zu beruhigen schien, bin ich dem nicht weiter nachgegangen.
In den letzten Monaten wurde es nun jedoch wieder schlechter, es waren z.T. auch schon Schimmelrückstände auf dem Teppich sichtbar.

Ich habe mein Polo nun einmal bei einer VW-Werkstatt deswegen abgegeben.
Leider haben diese nach Ihren Versuchen nichts gefunden, aber mit 300€ war das ein teuerer Versuch.
Ich habe Ihn nun nochmals zu einer freien Werkstatt gebracht.
Aber auch diese haben mir den Polo noch mehrmailgen Testen ohne Resultat zurückgegeben.

Daher nun meine letzte Hoffnung hier.
Folgendes habe ich nun an Infos zu dem Problem:
Nach nassen Tagen kommt mal mehr, mal weniger Wasser beim Öffnen der linken hinteren Tür einem entgegen.
Da scheint sich im Zwischenraum der Tür und der Karosserie irendwie Wasser einzusperren.
Diese Beobachtung lässt sich regelmäßig feststellen wenn es geregnet hat.
Im Innenraum ist die linke Außenwand des Fußraums hinter der Fahrertür ab und zu nass aber fast immer der Boden.
Z.T. ist es auch so viel, dass man auf den Teppich drüken kann und das Wasser da schon richtig drinsteht.
Es saugt sich dabei der eingelegte Teppich voll und auch der draufgelegt Innenteppich.

Bei Versuchen mit dem Wasserschlauch habe ich folgendes beobachten können:
Nachdem ich vor dem Test die Zwischenräume der Türe komplett abgetrocknet habe, habe ich die hintere Tür von oben bis unten ca. 1 Minute mit dem Wasserschlauch abgespritzt.
Beim Öffnen der Tür kam mir dann auch wieder ein wenig Wasser aus dem Zwischenraum entgegen.
Als ich dann den Zwischenraum der Tür und Karosserie anschaute, ah ich, dass es dort Wasserspuren hatte.
Eine spu führte von der Türverankerung runter zu der Einstiegskante.
Dort war auch noch eine kleine übrig gebliebene Wassermenge am Gummi sichtbar.

Bei den selben Tests auf der anderen Seite waren keine solcher Spuren erkennbar.
Alles war trocken.

Hat einer von euch schonmal ein solchen Problem gehabt bzw. kann sich hierzu was denken?
Ich bin über jeden Hinweis dankbar.

Grüße,
Michael
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cyclone001
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Re: Wassereintritt hinter der Fahrertür

Ungelesener Beitragvon cyclone001 » 25. Mär 2016, 11:55

Haben die in der Werkstatt die Türabdichtung überprüft? Hinter der Türpappe ist meist ne Folie, die mit Butylrundschnur abgedichtet ist. Wenn die Dichtung nicht mehr gegeben ist kann Wasser eindringen.


Themenersteller
Fuchs91
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Wassereintritt hinter der Fahrertür

Ungelesener Beitragvon Fuchs91 » 27. Mär 2016, 15:43

Hi cyclone,

mir wurde seitens der Werkstatt mitgeteilt, dass bei der Überprüfung alle Dichtungen überprüft wurden.
Ich gehe also davon aus, dass auch das angeschaut wurde.
Ich werde dies am Dienstag jedoch nochmals nachfrage.

Ich habe mir nun mal Lackschutzfolie bestellt und werde meine Tür nächste Woche mal zukleben, damit alle angrenzenden Spalten abgedichtet sind. Da will ich dann beobachten, ob trotzdem noch weiter Wasser ins Auto eindringen kann.

Grüße,
Michael
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Fuchs91
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Wassereintritt hinter der Fahrertür

Ungelesener Beitragvon Fuchs91 » 29. Apr 2017, 16:56

Hi,

das Problem besteht leider noch immer:
Der Fußraum hinter dem Fahersitz ist immer wieder nass.
Zudem sammelt sich in der hinteren Tür der Fahrerseite regelmäßig Wasser, was mir dann als Schwall beim Öffnen der Tür entgegenkommt.
Hier scheint sich Wasser in dem Karosserieraum zwischen Tür und Auto zu sammeln (innerhlab der Türdichtung).

Ich habe nun schon verschiedenes probiert:
- Reinigung der Abläufe in der Radmulde hinter den Vorderrädern
- Abklaben der hinteren Tür: Hat leider kein Ergebnis gebracht und keinen merklichen Unterschied gezeigt. Der Innenraum wurde noch immer nass.
- Öffnen der Türverkleidung (Hier hat man keine Wasserbrücken oder ähnliches gesehen. Auf was muss ich hier achten?)
- Prüfen der Verkleidung: Hier ist der Stoff von unten bereits mit Schimmel beschädigt und die Wolle darunter ist mit Wasser ziemlich vollgesaugt.
Dies ist am Rand des Fußraums aber auch in die Mitte hin der Fall.

Hat jemand Tipps oder Erfahrungen, was hier das Problem sein könnte?
Mein Polo ist ein 9N3 mit 4/5 Türen und besitzt kein Schiebedach.

Solangsam weiß ich leider nicht mehr weiter...
Kann von unten Wasser eindringen?

Grüße
Fuchs
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Jan1Z
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Wassereintritt hinter der Fahrertür

Ungelesener Beitragvon Jan1Z » 29. Apr 2017, 18:18

Hi,

von unten ist sehr unwahrscheinlich.

Wie hast du die Tür denn abgeklebt? Nur einmal ringsherum oder auch um das Fenster herum?

Normal kommt das Wasser durch die Dichtung außen unten am Fenster rein. Das darf es und das soll es auch. Dieses Wasser läuft dann normalerweise unten aus den Ablauföffnungen außerhalb der Dichtung raus. Wenn nun im inneren der Tür die Abdichtungen beschädigt oder der Abfluss verstopft ist, dann kann das Wasser auch nach innen ablaufen (siehe erste Antwort weiter oben). Da hilft das Abkleben der Tür auch nicht weiter, es sei denn, du klebst auch das Fenster der betreffenden Tür komplett ab.

Wie sieht es im Kofferraum, vor allem der Reserveradmulde, aus? Die Rückleuchten sind auch gerne mal undicht und lassen Wasser rein, das sich dann seinen Weg nach vorne sucht.

Unten die Teppiche und die Dämmung musst du komplett trocknen, sonst wirst du selbst nach Abdichtung damit nicht froh.

Viele Grüße,

Jan
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4Snake
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Wassereintritt hinter der Fahrertür

Ungelesener Beitragvon 4Snake » 29. Apr 2017, 19:01



Wie sieht es im Kofferraum, vor allem der Reserveradmulde, aus? Die Rückleuchten sind auch gerne mal undicht und lassen Wasser rein, das sich dann seinen Weg nach vorne sucht.

Unten die Teppiche und die Dämmung musst du komplett trocknen, sonst wirst du selbst nach Abdichtung damit nicht froh.

Viele Grüße,

Jan
Was is das denn für ne Theorie???
Vom Kofferraum oder der Reserveradmulde bis zum Teppich hinter den Sitzen????
Das passt höchstens wenn das Raum-Zeit-Kontinuum aus den Fugen geraten ist und sich die Zeit nach meiner Tic Tac Uhr dreht!
Wenn Wasser so weit in den Innenraum von "hinten" durchdringen würde, dann könnte man im Kofferraum mit Sicherheit Karpfen züchten! :meschugge:

Ich kenn das Problem, aber das muß gar nix mit Ablauflöchern in den Türen zu tun haben, denn meine sind frei und absolut trocken! Trotzdem hab ich bei starkem Regen schonmal Wasser in der Beifahrertür, allerdings erst nach nem Unfall paar Jahre zurück. Eintrittsmöglichkeiten für Wasser was bis in die Schweller absackt kann von den Spiegeldreiecken her kommen, oder den Spiegeln selber, sprich den Füßen.
Das kannst du raus finden indem du den Spiegel demontierst, zusätzlich zu der geschäumten Dichtung noch Karosseriegum drauf legst und wieder montierst. Zusätzlich solltest du die Scheibenrahmen kontrollieren, liegen die bei geschlossenen Türen voll an? Wenn nicht, Scheibe runter kurbeln, Rahmen mit richtig Gewalt nach innen drücken und Tür schließen. Dann kontrollieren ob der Rahmen anliegt mit sammt Dichtung, wenn nicht, nochmal das ganze und bissl mehr Schmackes, und schauen ob es passt.

Zur Kontrolle empfehle ich nen Wasserschlauch gezielt einzusetzen, sprich mind 2 min mal auf ne bestimmte Stelle rund um die Tür spritzen und schauen was sich tut. Alles auf einmal einsprühen bringt nix, da findet man die Stelle nie!
Hoffe das hilft erst mal, wird dich auf jeden Fall bissl beschäftigen bist du die Stelle findest! :D

Edit: Was dem Schimmel angeht, tränk den Teppich mal richtig mit Verdünnung! Ja richtig gehört!! Die Bakterien bekommst du sonst nich klein, und die sind teils extrem gesundheitsschädlich!!!
Danach lässte das mal bei schönem Wetter trocknen, haust bissl Febraze oder so drauf wenn du noch was riechst, und gut ist. Machste das nicht, wirst du selbst bei Luftfeuchtigkeit Probleme mit Schimmel haben, und die Sporen bzw den Schimmel sieht man nicht mit bloßem Auge!!
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Wassereintritt hinter der Fahrertür

Ungelesener Beitragvon Jan1Z » 29. Apr 2017, 20:13

Hi,

du hast natürlich recht, dass man sehr viel Wasser in der Reserveradmulde haben muss, damit es bis nach vorne schwappen kann.
haust bissl Febraze oder so drauf wenn du noch was riechst, und gut ist.
Vorsicht mit Frebreze... das Zeug soll angeblich geruchlos sein, ist es aber nicht vollständig. Ich habe das im Polo im Herbst 2014 zur Bekämpfung der Sünden des Vorbesitzers (Wassereinbruch durch Schiebedach und Bekämpfung des Geruchs mit Duftbaum - ich hasse die Dinger!) eingesetzt... die letzten Reste davon riecht man auch jetzt noch (was aber auch an der Kombi aus Frebreze und Duftbaum liegen kann). Ist aber natürlich immer noch viel besser als ein modriger Geruch.

Das mit der Verdünnung ist eine interessante Idee. Wie bekommst du den Gestank der Verdünnung wieder weg?

Wasserschlauch: Am besten zu zweit - einer innen zum gucken und einer mit dem Schlauch.

Was sich bei unserem anderen Auto bei einem sehr hartnäckigen Fall bewährt hat: Man schneidet sich schmale Papierstreifen, malt da mit wasserlöslichem Faserstift einen Strich drauf (testet, ob das nach Tagen wirklich noch verläuft) und baut die Dinger dann per Tesa an Stellen, an denen man einen Wasserfluss vermutet, als "Detektor" ein (natürlich so, dass die verlaufende Farbe nichts versauen kann). Das geht am besten, wenn man Verkleidungen soweit abbauen kann, dass man an das nackte Blech rankommt, um da quasi rückwärts zu suchen. In meinem Fall waren die Wassermengen jeweils sehr gering, so dass keine Spuren blieben, aber die Zeit hat eben die Menge gebracht (war etwa eine Drittel Reserveradmulde voll).

Viele Grüße,

Jan
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Ungelesener Beitragvon 4Snake » 29. Apr 2017, 21:29

Also was den verbleibenden Geruch angeht nach so ner Behandlung, ist es eigentlich egal sofern man keine überemfindliche Nase hat, denn wie gesagt, Pilzsporen sieht man nicht, riecht man nur im extremfall und wenn der Eintritt muß man schon mit Kanonen schießen, da reicht kein Klappmesser mehr!
Logisch würde es für ne empfindliche Nase danach nach Verdünnung riechen, wobei die Verdünnung natürlich flüchtig ist und irgendwann ausgedünstet ist. Dabei bleibt aber noch ein leichter Restgeruch übrig, wobei ich als Lackierer sowas gar nicht mehr wahr nehme :lol:
Daher der Tip mit dem Febreze, oder was sonst auch immer. Man kann das ganze auch sinvollerweise mit ner Klimadesinfektion verbinden, haut so ne Sonaxbombe rein, und danach riechts auch anders. Bei all solchen Aktionen bleibt für ne Zeit ein gewisser Geruch zurück von dem verwendeten Mittel, ist aber auch logisch und unbedeutend!
Klarer Fall für mich bleibt aber das ich lieber mit nem "Beigeruch" rum fahre, wie mit Pilzsporen in der Luft, welche sich,übringens wo wir beim Thema sind, auch reichlich über nicht gewartete Klimaanlagen verteilen!
Verdünnung haben wir als Aufbereiter immer eingesetzt weil es das effektivste Mittel in solchen Fällen ist, Damit hab ich schon Stoffcabriodächer wieder "sauber" bekommen, als auch Innenausstattungen. Kurioserweise ist es den Käufern nicht mal aufgefallen, sprich keine Beschwerde wegen Verdünnungsgeruch! Ist meiner Meinnung nach auch eher ne Kopfsache, wenn man es weiß.....
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Ungelesener Beitragvon Fuchs91 » 30. Apr 2017, 22:05

Hey ihr beiden,

ich danke euch für eure Hinweise.
Die Radmulde ist meines Wissens nach trocken, aber das werde ich nochmals testen.

Ich habe in der Tat bei der Tür lediglich die Tür und nicht die Scheibe abgeklebt.
Dies werde ich nun in einem weiteren Versuch über die nächste Zeit vornehmen.
Gibt es ein spezielles Klebeband, welches verwendet werden kann, ohne dass ich mein Auto beschädige?

Leider habe ich erst wieder in zwei Wochen eine entsprechende Umgebung zum Testen mit einem Schlauch.

Als nächsten Schritt werde ich danach die Spiegel angehen.

Wegen dem Schimmel muss ich ran, dessen bin ich mir bewusst.
Ich würde nur gerne davor das Leck finden.
Ansonsten muss ich mir auch noch überlegen, wich ich die komplett befallene Fläche desinfizieren kann.
Dazu muss ich wohl den Fahrersitz ausbauen, aber da komme ich zum trocknen wohl nicht drumherum.

Viele Grüße,
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