Öl im Kühlwasser

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Öl im Kühlwasser

Ungelesener Beitragvon Schnagelz » 13. Jul 2016, 22:02

Hallo

Glaub mein kleiner will nicht mehr.
Ist ein 1.9TDI von 2006 mit 100PS und jetzt knapp 190tkm runter. Immer schön warm gefahren und immer 50-70km pro Strecke zur Arbeit.

und jetzt vor einiger Zeit habe ich überraschender weise Öl im Kühlwasser festgestellt, überraschend weil eigentlich nie unormal hoher Öl oder Kühlmittel verbrauch vorhanden war.
Als erstes wurde der Ölkühler getestet, negativ, alles inordnung und Dicht. Jetzt hab ich schweren Herzens, Zahnriemen und Zylinderkopfdichtung machen lassen, dabei wurde der ganze Kreislauf mehrmals durchgespült und ich habe ihn jetzt seit ein paar tagen wieder. Ich sollte jetzt erst mal ein paar hundert km fahren und dabei evt auch nochmal Kühlwasser absaugen und mit Wasser auffüllen, zum durchspülen weil im gesamten Kreislauf sich das Öl schon überall festgesetzt hat und erst noch raus muss.

Ja, jetzt bin ich gestern und heute zur Arbeit damit gefahren, die Flüssigkeitsstände hatte ich im Auge und habe auf insgesamt knapp 300km, ruhiger Langstrecken AB fahrt ca 0,2l Öl verbraucht, wobei der Kühlwasserstand (wenn man die braune brühe noch so nennen darf) dabei merklich angestiegen ist. :angry:

Was bleibt mir jetzt noch? Wirklich nur noch ein Riss in Block oder Kopf möglich?
Würde dann nicht auch Öl verbrannt werden? Ansonsten läuft der Motor auch ohne irgendwelche mukken wie am ersten Tag, hab das Gefühl das Öl geht 1 zu 1 ins Wasser.
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Öl im Kühlwasser

Ungelesener Beitragvon Dieselaktivist » 14. Jul 2016, 10:27

Schwer zu sagen was da los ist. Das Öl geht ins Wasser da der Öldruck höher ist als der Kühlmitteldruck, das ist soweit logisch. Die TDI-Blöcke reißen nicht, hatte ich noch nie. Bei den Köpfen ist das möglich aber nicht wahrscheinlich. Wurde der Kopf abgedrückt und auf Verzug geprüft nach der Demontage? Wie sah die alte ZK aus? Gab es da Auffälligkeiten? Wurde das Kühlsystem kalt und warm mal abgedrückt? Wurde Kompression gemessen vor der ersten Demontage?
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Öl im Kühlwasser

Ungelesener Beitragvon Schnagelz » 14. Jul 2016, 19:29

An der Zylinderkopfdichtung waren wohl keine Auffälligkeiten zu sehen. Den Rest kann ich eigentlich nur mit, ich denke nein beantworten.
Das ganze wurde von einem Bekannten gemacht, ich geh eigentlich davon aus das er weiß was er macht und erzählt, aber warum ich von ihm, diese Sachen die du da schreibst noch nicht gehört hab, macht mich jetzt stutzig...
hab ja lang überlegt und ihn auch gefragt ob ich noch irgendwelche Optionen hätte bevor wir die Kopfdichtung machen.

Bin heute wieder zur Arbeit gefahren damit, pro strecke 70km. Gestern Abend war der Öl stand knapp über halb voll. Auf dem Rückweg machte es, grad 20km gefahren, pling und die Öl Lampe ging an. Die ersten 300-400km nach dem Zahnriemen und Kopfdichtung Wechsel gingen noch, aber jetzt wird es Schlagartig, extrem viel mehr :(
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Ungelesener Beitragvon Dieselaktivist » 14. Jul 2016, 20:39

Da kommt mir schon wieder das kalte Kotzen. Wieso reißt man den Kopf runter ohne die elementarsten Dinge zu testen solange der Motor noch zusammen ist? Sowas geht mir nicht in den Schädel, ehrlich. Risse im Kopf erkennt man wenn man diesen dann ausgebaut abdrücken lässt - das kostet beim Motoreninstandsetzer keine 50€. Zudem kann man im Zuge dessen die Planfläche auf Verzug prüfen, die Ventilsitze kontrollieren und ggf. den Kopf planen sofern sich die alte Kopfdichtung zu stark in die Oberfläche gedrückt hat. An der Beschaffenheit der Zylinderwände sowie des Brandbildes der Kolben erkennt man auch eine gestörte Verbrennung, d.h. in welchen Zylinder ggf. Öl oder Wasser entweicht.

Aber das Kind ist jetzt eh in den Brunnen gefallen.
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Öl im Kühlwasser

Ungelesener Beitragvon 4Snake » 14. Jul 2016, 21:23

Übel für dich da dein Bekannter wohl auch noch Geld dafür genommen hat aber offensichtlich keinen Plan hatte. Bei Öl im Wasser bzw Kühlmittel ist zwar eine defekte Zylinderkopfdichtung eine der Hauptursachen, allerdings verstehe ich auch nicht warum er da so naiv war und gedacht hat das eine neue Dichtung des Rätsels Lösung sein soll!
Er hätte spätestens beim Ausbau der alten Dichtung sehen können/müssen was los ist, den offensichtlich war sie ja nicht die Ursache.
Kompression messen bringt nur bedingt was, denn das sagt einem nur das da irgendwas nicht richtig abdichtet, aber was genau natürlich nicht. Da kann sowohl die Dichtung als auch Blockrisse, Ventile oder Kolbenringe zB die Ursache für sein, ein erfahrener Schrauber testet möglichst vor dem zerlegen alles was geht mal durch, erst dann fängt er systematisch an zu zerlegen.
Ne Firma die Motoren überholt bzw bearbeitet ist da natürlich optimal, sofern man sich die leisten kann, allerdings würde ich bei solchen Sachen auf jeden Fall auf ne Werkstatt zurück greifen als Laie, denn nur dort gibts auch ne Garantie auf die geleisteten Arbeiten!
Der günstigere Weg über "Bekannte" kann wie du siehst schnell mal der teurere werden.
Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat sowas !

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