Krankheit Scheibenbremse hinten


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WMCBolle
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Krankheit Scheibenbremse hinten

Ungelesener Beitragvon WMCBolle » 17. Apr 2016, 10:43

Hi und hallo
ich habe an meinem großen kleinen 9n2 das bekannte problem der festgegammelten bremse hinten beidseitig. die sind jetzt nicht so fest, dass etwas blockiert, oder glüht, stinkt o.ä., aber die scheiben werden schon ziemlich heiß. da ich jeden tag 60 km arbeitsweg habe und 30 davon auf der autobahn, und ende mai ca 900km nach rostock gondeln muss, sollte das nach möglichkeit sehr zeitnah behoben werden.
da habe ich jetzt aber noch einige fragen.
ich habe diverse reparatursätze gefunden, die preislich weit unter einem neuen bremssattel liegen. die sehen alle so, oder so ähnlich aus: Bild taugt das was oder kann ich davon ausgehen, dass in spätestens 50.000 km die selbe geschichte wieder kommt? was für teile brauche ich generell für diese aktion? gibt es vielleicht im bereich ba-wü, südpfalz, südhessen jemanden, der so eine geschichte schon mal gemacht hat und die nötigen werkzeuge hat, der das mit mir zusammen mal "schnell" machen kann? soll auch nicht ganz umsonst sein. vw will 600-700€ dafür, und die freien in meiner umgebung sind auch nicht viel günstiger. allerdings hab ich erst nen service mit zahnriemenwechsel machen lassen, der auch unsummen verschlungen hat.
ich hab bei sämtlichen meiner autos mindestens einmal bremsbeläge gewechselt, aber bisher immer nur vorne und vom sattelwechsel habe ich so gut wie keine ahnung. wäre super, wenn das klappt :anbeten:
MFG
Bolle
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cyclone001
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Re: Krankheit Scheibenbremse hinten

Ungelesener Beitragvon cyclone001 » 17. Apr 2016, 12:30

Moin'

Ich würde die Sättel gleich tauschen. Man bekommt die schon im Satz für 70€ mit drei Jahren Garantie. Wechsel an sich ist einfach. Alten Sattel ab, neuen Sattel mit neuen Belägen drauf und dann muss halt entlüftet werden. Mit den richtigen Apparaturen recht easy. Hatte nur einmal ein Problem mit weichem Bremspedal nach dem Wechsel. Da hatte sich ne Luftblase im Sattel festgesetzt. Sattel nochmal ab und Entlüftungsschraube nach oben gedreht und dann entlüftet. So gings. Such dir ne Werkstatt und bring die Teile selbst mit wenn du es nicht machen willst. Da dürfte der Einbau nicht mehr soviel kosten.

Kann dir auch behilflich sein, wohne aber in Braunschweig.


Ras-Tschubai
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Re: Krankheit Scheibenbremse hinten

Ungelesener Beitragvon Ras-Tschubai » 17. Apr 2016, 16:02

Ja, hab meine Bremssättel auch direkt getauscht wie die alten fest waren.
Hab gleich die mit den größeren Kolben genommen :D

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cyclone001
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Re: Krankheit Scheibenbremse hinten

Ungelesener Beitragvon cyclone001 » 17. Apr 2016, 18:39

Passt das dann noch mit dem ESP-ABS? Einfach grössere Kolben bedeutet auch andere Bremsbalance vorn hinten?!?

Wäre da vorsichtig.


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Re: Krankheit Scheibenbremse hinten

Ungelesener Beitragvon Ras-Tschubai » 17. Apr 2016, 18:51

Joa. Fühlt sich wesentlich besser an.
Fahren hinten sogar aggresivere Bremsbeläge als vorne.

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Krankheit Scheibenbremse hinten

Ungelesener Beitragvon cyclone001 » 17. Apr 2016, 19:32

Eigentlich sollten 80% der Bremsleistung vorne anliegen. Wenn du die Bremsbalance derart verschiebst, will ich nicht wissen was im Extremfall passiert. Die Bremse hinten dürfte viel zu schnell blockieren bei einer Vollbremsung, was zum regeln des ABS führen dürfte. Dadurch geht dir wichtige Bremsleistung an der Vorderachse verloren, die ja unnötigerweise mit regelt, obwohl normalerweise noch gar keine Blockiergrenze erreicht war.

Soll jeder wissen was er tut, aber bei der Bremsanlage wäre mir das zu riskant. Entweder ich baue vorne und hinten um, oder ich lasse es ganz.

Bei meinem BMW ist es generell so, dass das Fahrzeug vornehmlich hinten bremst, das hat Komfortgründe, aber bei stärkeren Bremsungen geht die Bremsbalance wieder Richtung vorne.

Allerdings ist die Bremse auf der Hinterachse annähernd so groß wie die vorne. Hinten 345 und vorne 348er Scheiben. Beim Polo ist der Unterschied da schon anders.

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Re: Krankheit Scheibenbremse hinten

Ungelesener Beitragvon Bozzey » 17. Apr 2016, 20:28

Kannst hinten auf c38 statt c34 umbauen und mit der original bremse vorne sogar eintragen lassen. Wurde mit dem selben HBZ und KBV im Skoda Fabia so gefahren.
Habe sie selbst hinten verbaut und eintragen lassen, allerdings mit der 288er gti bremse vorne.
C38 gab es aber wie gesagt auch mit der originalen 256er bremse vorne, also kannst du das genau so gut eintragen lassen.

Die bremsbalance wird viel angenehmer, das Heck bleibt ruhiger und die bremse vergammelt nicht mehr.

Gruß :)

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Re: Krankheit Scheibenbremse hinten

Ungelesener Beitragvon WMCBolle » 18. Apr 2016, 05:53

Ich wollte eigentlich nur das kaputte teil gegen funktionierende tauschen. Die kiste hat jetzt 140.000km drauf und wenn die neuen nochmal so lange halten reicht mir das. Ich will nur nicht im sommer aufm standstreifen stehen und keine Würstchen dabeihaben, wenn mir die hütte abbrennt. Entlüftet hab ich auch noch nie. Wüsste gar nicht wo ich da anfangen soll, geschweige denn mit was. Hab auch noch keine Anleitung gefunden, deshalb wärs besser, wenn da jemand dabei wäre, der ahnung hat davon. Ich weiß auch nicht, was ich alles für Material brauche. Nur die sättel und die klötze? Oder noch mehr?

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Re: Krankheit Scheibenbremse hinten

Ungelesener Beitragvon cyclone001 » 18. Apr 2016, 07:26

Bremsflüssigkeit!
Am Besten macht man das mit nem Gerät. Entweder über Unterdruck am Sattel oder Überdruck am Behälter. Dafür braucht man allerdings nen Kompressor. Blos nicht bei der Laufleistung mit der Pumpmethode arbeiten. Wenn du Pech hast, zerlegst du den Hauptbremszylinder damit.

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Re: Krankheit Scheibenbremse hinten

Ungelesener Beitragvon Blackmagic-SC » 18. Apr 2016, 07:57

.....Entlüftet hab ich auch noch nie. Wüsste gar nicht wo ich da anfangen soll, geschweige denn mit was. Hab auch noch keine Anleitung gefunden, deshalb wärs besser, wenn da jemand dabei wäre, der ahnung hat davon. Ich weiß auch nicht, was ich alles für Material brauche. Nur die sättel und die klötze? Oder noch mehr?

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Gruß Daniel

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Re: Krankheit Scheibenbremse hinten

Ungelesener Beitragvon WMCBolle » 18. Apr 2016, 08:06

Also jede zweite Inspektion

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Krankheit Scheibenbremse hinten

Ungelesener Beitragvon Blackmagic-SC » 18. Apr 2016, 08:59

woher kommste?
Gruß Daniel

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Re: Krankheit Scheibenbremse hinten

Ungelesener Beitragvon WMCBolle » 18. Apr 2016, 12:11

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Ungelesener Beitragvon Jan1Z » 18. Apr 2016, 17:34

Hi,
Die Bremse hinten dürfte viel zu schnell blockieren bei einer Vollbremsung, was zum regeln des ABS führen dürfte. Dadurch geht dir wichtige Bremsleistung an der Vorderachse verloren, die ja unnötigerweise mit regelt, obwohl normalerweise noch gar keine Blockiergrenze erreicht war.
Hast du ein Einkreis-ABS in deinem Auto verbaut? Bei einem Drei- oder Vierkreis-ABS, wie es heute üblich ist, sollte das kein Problem sein.

Viele Grüße,

Jan
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Ungelesener Beitragvon Nuerne89 » 19. Apr 2016, 01:02

Eigentlich sollten 80% der Bremsleistung vorne anliegen. Wenn du die Bremsbalance derart verschiebst, will ich nicht wissen was im Extremfall passiert. Die Bremse hinten dürfte viel zu schnell blockieren bei einer Vollbremsung, was zum regeln des ABS führen dürfte. Dadurch geht dir wichtige Bremsleistung an der Vorderachse verloren, die ja unnötigerweise mit regelt, obwohl normalerweise noch gar keine Blockiergrenze erreicht war.

Soll jeder wissen was er tut, aber bei der Bremsanlage wäre mir das zu riskant. Entweder ich baue vorne und hinten um, oder ich lasse es ganz.
Sorry, aber du hast offentlich keine Ahnung wie die Sache beim Polo funktioniert. Unzählige Leute haben hinten schon Sättel mit größeren Kolben verbaut, um die Bremsbalance etwas hecklastiger zu bekommen. Zu viel Bremsdruck wird von der EBV weggeregelt. Die adaptiert sich nach den ersten Bremsungen nach dem Umbau neu und dann passt das. Bei Vollbremsungen bremst es ganz normal alle 4 Räder im ABS. Bei leichten Bremsungen bremst aber die HA mehr mit, bleibt deutlich stabiler, hebt weniger aus und das Verschleißbild ist top.
Der Jan1Z hat bspw. von von den Sätteln mit 34mm auf welche mit 41mm Kolben umgebaut, das bedeutet eine Erhöhung der Bremskraft hinten von 45%. Direkt nach dem Umbau ging immer zuerst die HA ins ABS, war unruhig. Nach einigen Bremsungen war dann die EBV neu adaptiert und alles einwandfrei, Bremsstabilität deutlich besser als vorher.
Ist echt nicht so, dass du jetzt das Versuchskaninchen wärst, den "Trick" gibts schon seit einigen Jahren und die Erfahrungen damit sind meineswissens 100%ig positiv.

Das Extrembeispiel hat ein Kunde von mir ausprobiert: Audi A2 1.2TDI. Vorne ne 239x15mm ATE48, hinten Serie 180mm Trommeln. HA auf 232x9mm C41 Bremse umgebaut, wie auch im Polo, wenn man die Sättel mit großen Kolben verbaut. Hydraulische Bremsbalance von 58:42 !
Die EBV hat das nach einigen Bremsungen perfekt adaptiert, bremst hervorragend und weit besser als mit den Trommeln hinten.

Such dir halt ne freie Werkstatt und lass zwei neue TRW Sättel ausm Zubehör inkl. der spielfreien Führungsbolzen (ST1160) einbauen. Das ist echt kein Akt und sollte mit dem Material zusammen max. 300€ kosten.
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Ungelesener Beitragvon Jan1Z » 19. Apr 2016, 19:06

Hi,
Der Jan1Z hat bspw. von von den Sätteln mit 34mm auf welche mit 41mm Kolben umgebaut, das bedeutet eine Erhöhung der Bremskraft hinten von 45%.
Nö... hat er nicht (da musst du mich verwechseln). Du hattest es mir zwar geraten, ich habe es aber nicht gemacht, da für das vorliegende Fahrprofil irrelevant und ich den Aufwand der Eintragung scheue (und es nicht einfach so machen will). Was aber nichts daran ändert, dass du recht hast :-)

Wir haben einfach nur neue 34er Satteln drin und pflegen die nun ordentlich durch tägliche Benutzung der Handbremse. Ansonsten werden sie wohl das Auto überleben... das hat genug andere potentielle Schwachstellen (die bei einem Zweitauto aber nicht wirklich stören).

Viele Grüße,

Jan
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Ungelesener Beitragvon Lycris » 19. Apr 2016, 19:44

Ich hab die 41er Sättel verbaut und bin begeistert. Sobald es die Zeit zulässt werde ich aber noch die schon auf einbau wartende Polo WRC Bremse vorn einbauen. Aber die letzten 10000km mit den 41er Sätteln zeigen das die Bremsscheiben hinten Top aussehn und nicht schneller Wegrosten als beim Bremsen zu verschleissen.

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Ungelesener Beitragvon Nuerne89 » 20. Apr 2016, 00:53

Nö... hat er nicht (da musst du mich verwechseln)
Korrekt, mein Fehler, es war WilliamWallace :rot:

Mal fernab von der Frage des Kolbendurchmessers: Den alten Bremssattel mit einem neuen Dichtungssatz überholen ist absolut katastrophe, vor allem bei den winzigen C34. Der Aufwand übersteigt bei weitem den Wert von Neuteilen.
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Re: Krankheit Scheibenbremse hinten

Ungelesener Beitragvon WMCBolle » 28. Apr 2016, 20:19

So vw Werkstatt hat sich den heut angeguckt und gemeint, dass die beläge in der führung festgerostet waren. Kolben zurückgedreht, gut geschmiert (ich denk mal mit kupferpaste) und wieder zusammengebaut. Jetzt bremst er wieder tutti und der verbrauch ging von 7,2l auf 6,4 liter runter (Durchschnittsverbrauch bei selber strecke und fahrweise) die haben gemeint, dass ich das beobachten soll und beim wechsel auf sommerräder nochmal gucken soll obs schleift. Wenn ja, dann wären definitiv neue sättel fällig. Allerdings haben die noch gemeint, dass die Antriebswelle bzw das gelenk ziemlich viel spiel hat. Also die nächste baustelle.
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Ungelesener Beitragvon Nuerne89 » 30. Apr 2016, 04:45

Ich hatte vorgestern mal wieder die Ehre mit der vergammelten Serienbremse hinten.

Polo 9N3 1.9TDI AXR, also kleine 256mm Bremse vorne, d.h. die 232mm bremse hinten hat sogar relativ viel zu tun im Vergleich zu den Modellen mit der 288 oder 312mm Bremse vorne.
Dennoch das bekannte Rostproblem trotz einwandfrei funktionierender C34 Bremssättel und freigängiger Bremsbeläge...
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Damit die neuen Brembo Max Scheiben und Brembo Beläge nach einigen Jahren nicht genauso aussehen, und außerdem auch gleich noch was für die Fahrsicherheit getan werden sollte, wurden die C41 Bremssättel inkl. spielfreier Führungsbolzen verbaut. Damit wird die Bremskraft durch die größere Kolbenfläche hinten um 45% erhöht, d.h. man kann endlich von sowas wie Bremswirkung an der Hinterachse sprechen :D
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Trotz deutlich (!) agilerem Handling durch das B12 und meine Sturzttraggelenke an der VA ist der Polo mit den C41 auf der Bremse sehr spurstabil. Absolut kein tänzeln mehr auf der HA. Selbst man wenn mal zu schnell in eine Kurve reinfliegt, einfach etwas Bremsen und dann passt die Linie wieder. Und das war mit 185/60 R14 Winterbereifung @ 2,7/2,5bar :haha:
Ohne das Bremsenupgrade an der HA würde die Hinterachse sofort ausbrechen und es wären deutliche Lenkkorrekturen nötig. Ohne ESP würde der normale Autofahrer bei sowas auch die Kontrolle verlieren und sich drehen.
Von daher, erzählt hier bitte nix von "HA könnte überbremsen" und "viel zu gefährlich" und blabla. Just my 2 cents ;)
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